Mit der Rentnergruppe packt auch er selbst seit Jahren überall in der Stadt ehrenamtlich mit an. Dass er Menschen begeistern kann, bewies Schulze-Neuhoff mit Initiativen wie den von ihm angestoßenen Schanzentouren. Als weiteres größeres Projekt nannte er die „Himmelspforte“, einen Aussichtspunkt oberhalb der Grevenburg. Die Trarbacher Schweiz bietet viele weitere Besonderheiten wie ihre eisenhaltige Thermalquelle, den Kultplatz Wildstein sowie Elfen- und Waidmannspfad, die Liebesinsel, Uhufels und Felsfiguren oder den Bikini-Blick.

Stadtbürgermeister Patrice Langer und VG-Bürgermeister Marcus Heintel würdigten den unermüdlichen Einsatz des neuen Botschafters mit Ehrennadeln. Dank ihm und dem Schweizen-Projekt sei die Stadt nun ins „diplomatische Korps aufgestiegen“, kommentierte Langer augenzwinkernd. Heintel bezeichnete Schultze-Neuhoff als „Kontaktperson für Heimat“.

Das von den „Moseltaler Alphornbläsern“ umrahmte Fest führte an den Eingang zur „kleinen Schweiz“ an der Moselthermentreppe. Dort wurden auch ein Banner und eine Wanderwegs-Tafel enthüllt. Sie und eine mehrseitige reich bebilderte Festschrift machen Laune, die Trarbacher Schweiz zu erkunden.

Ebenfalls eingeladen waren Bürger der Traben-Trarbacher Partnergemeinde Wangen in der Schweiz. Einige waren erst kürzlich mit einem Riesenpaket Schweizer Schokolade an die Mosel gereist. Doch nun mussten sie absagen, weil sie selbst ein Fest feierten, zu dem Peter Storck reiste. Der Nachfahre des Professors bezeichnete „die Schweizen“ in einem aktuellen schriftlichen Grußwort als Ruhe und Freude bietende „Perlen der Landschaft“.